Websites kosten schnell mehreren Tausend Euro – je nachdem, wen Sie fragen. Für Handwerksbetriebe, die keine Zeit für Vergleichsangebote haben, hier die kurze, ehrliche Version: welche Preismodelle es gibt, was darin enthalten sein sollte und wo die versteckten Kosten meist auftauchen.
Die drei gängigen Preismodelle im Vergleich
| Modell | Typische Kosten | Vorteil | Nachteil |
|---|---|---|---|
| Baukasten (Wix, Jimdo & Co.) | 0–25 €/Monat | Schnell startklar, keine Vorabkosten | Sieht oft nach Baukasten aus, technische SEO meist Handarbeit, Umzug später aufwendig |
| Freelancer | 300–1.500 € einmalig | Persönlich, günstiger als Agentur | Verfügbarkeit schwankt, Wartung oft nicht geregelt |
| Agentur / Festpreis-Anbieter | 500–5.000 €+ einmalig, oft + monatliche Pflege | Technisch sauber, feste Ansprechperson, Wartung inklusive | Höhere Einstiegsinvestition |
Für die meisten Handwerksbetriebe – Dachdecker, Maler, Elektriker, Sanitär – reicht eine solide Website mit 3–5 Unterseiten. Alles darüber hinaus (Onlineshop, mehrsprachig, Mitarbeiterportal) treibt den Preis in Agenturprojekten schnell auf 5.000 € und mehr, ist für den Start aber meist nicht nötig.
Was in jedem seriösen Angebot enthalten sein sollte
Bevor Sie ein Angebot vergleichen, prüfen Sie, ob diese Punkte klar drin stehen:
- Mobiloptimierung – über 60 % der Suchanfragen nach Handwerkern kommen vom Smartphone
- Impressum & Datenschutzerklärung DSGVO-konform vorbereitet – rechtlich Pflicht, wird aber oft vergessen oder nur als Vorlage kopiert
- Kontaktformular & Anfahrt
- Technische SEO-Grundlage (saubere Struktur, schnelle Ladezeiten, korrekte Meta-Angaben)
- Klare Angabe zum Hosting-Standort – für DSGVO-Konformität relevant
- Transparente Aussage zur Wartung: Wer kümmert sich um Updates, wenn die Seite online ist?
Fehlt einer dieser Punkte im Angebot, kommt er später oft als Zusatzkosten zurück.
Versteckte Folgekosten, die im Angebot oft fehlen
- Domain – meist 15–20 €/Jahr, wird gerne vergessen mit einzupreisen
- Hosting – bei Billigangeboten oft im Ausland, was DSGVO-technisch heikel sein kann
- Wartung & Updates – ohne laufende Pflege werden CMS-Websites (WordPress & Co.) zum Sicherheitsrisiko
- Textänderungen – manche Anbieter berechnen jede kleine Anpassung einzeln
- Bildlizenzen – Stockfotos ohne korrekte Lizenz können teuer abgemahnt werden
- SSL-Zertifikat – sollte heute Standard sein, wird bei Billiganbietern aber manchmal separat berechnet
Beispielrechnung: Handwerker-Website bei HandwerkVisuals
Damit Sie eine reale Zahl haben, mit der Sie andere Angebote vergleichen können:
- Einmalig ab 499 €: individuelles Design, bis zu 3 Unterseiten, Kontaktformular, Impressum & Datenschutz DSGVO-konform vorbereitet, technische SEO-Grundoptimierung
- 25 €/Monat (oder 250 €/Jahr): Hosting in Deutschland, technische Wartung & Updates, kleinere Textänderungen inklusive, feste Ansprechperson
- Domain separat, ca. 15–20 €/Jahr
Keine versteckten Positionen, keine Überraschung nach dem Launch – alle Details zu unseren Preisen.
Fazit
Eine günstige Website ist selten die Website mit den niedrigsten Gesamtkosten – Folgekosten und Zeitaufwand für Pflege gehören mit in die Rechnung. Wer die oben genannten Punkte vor der Auftragsvergabe klärt, vermeidet die häufigsten Kostenfallen.
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